TheNewPyramid

Personalisierte Ernährung: Warum wir jetzt genauer hinschauen müssen

12. Jänner 2026

Zum ersten Mal seit Jahrzehnten bewegt sich etwas Entscheidendes.
Die neue amerikanische Ernährungspyramide empfiehlt: mehr Eiweiß, mehr Fett, deutlich weniger Kohlenhydrate.

Ein mutiger Schritt.
Und für viele Menschen ein längst überfälliger.

Gleichzeitig ist die Kritik laut.
Warnungen vor Fleisch. Vor Fett. Vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Studien werden zitiert, Meinungen prallen aufeinander – und die Fronten verhärten sich erneut.

Was dabei fast immer fehlt, ist das Entscheidende:

Die Differenzierung nach Stoffwechseltypen.

Denn wir verstoffwechseln Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß nicht gleich.
Was für den einen gesund ist, kann den anderen langfristig krank machen.

Oder anders gesagt:
Wir vergleichen Äpfel mit Birnen – und wundern uns über widersprüchliche Ergebnisse.

Die neue Pyramide ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Aber sie bleibt unvollständig, solange wir nicht fragen:

Was braucht dieser Mensch – mit seinem Stoffwechsel?

Genau hier beginnt personalisierte Ernährung.
Und genau hier setzt meine Arbeit mit Qiboli an.

 

1. Warum "gesunde Ernährung" nicht für alle gleich ist

Spätestens wenn wir uns anschauen, wie unterschiedlich Menschen Kohlenhydrate verstoffwechseln, wird klar:
Eine Ernährungsempfehlung für alle kann nicht funktionieren.

Es gibt Menschen, die Kohlenhydrate extrem schnell in Energie umwandeln.
Der Blutzucker steigt rasch – und fällt genauso schnell wieder ab.

Die Folgen kennen viele nur zu gut:

  • Heißhunger
  • Zittrigkeit
  • Konzentrationsprobleme
  • Gereiztheit
  • starke Süßgelüste

Im Alltag heißt das oft: ständig essen – und trotzdem nie wirklich satt sein.

Zu dieser Gruppe gehören vor allem Glykotypen und Parasympathikus-Typen.
Für sie sind kohlenhydratreiche Empfehlungen besonders problematisch.

Wenn diese Menschen – gut gemeint –
fünfmal täglich Obst, Gemüse und Vollkornprodukte essen
und dabei Eiweiß und Fett stark reduzieren, passiert Folgendes:

  • Sie werden nie wirklich satt
  • Der Körper kommt nicht zur Ruhe
  • Der Zuckerstoffwechsel steht dauerhaft unter Stress

Langfristig erhöht das das Risiko für Insulinresistenz und Diabetes – oft schleichend, manchmal schon im Kindesalter.

Ganz anders reagieren Menschen, die Kohlenhydrate langsamer verstoffwechseln.
Sie bleiben mit mehr Kohlenhydraten länger satt und haben stabilere Werte.

Die gleiche Empfehlung kann den einen stärken – und den anderen schwächen.

Und genau hier liegt das Kernproblem vieler Ernährungsstudien:
Wenn schnelle und langsame Verstoffwechsler gemeinsam untersucht werden,
heben sich positive und negative Effekte gegenseitig auf.

Das Ergebnis wirkt „neutral“.

Die Studien sind nicht falsch.
Aber sie beantworten nicht die entscheidende Frage:

Für wen gilt was?

 

2. Was personalisierte Ernährung wirklich bedeutet

Personalisierte Ernährung beginnt dort, wo wir den individuellen Stoffwechsel ernst nehmen.

Schritt 1:
Das optimale Verhältnis von Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten bestimmen.

Wenn dieses Verhältnis passt, läuft die Energiegewinnung in den Mitochondrien stabil –
und genau dort entscheidet sich langfristige Gesundheit.

Starke Mitochondrien bedeuten:

  • stabile Energie
  • belastbare Abwehrkräfte
  • gesunde Alterungsprozesse

Schritt 2:
Die richtige Lebensmittelauswahl.

Denn auch hier gilt:
Was dem einen guttut, kann für den anderen belastend sein.

  • Manche Menschen brauchen rotes Fleisch und tierisches Fett, um sich wirklich genährt zu fühlen.
  • Andere kommen besser mit magerem Eiweiß wie Fisch oder Huhn zurecht.
  • Selbst Gemüse- und Obstsorten wirken je nach Stoffwechseltyp sehr unterschiedlich.

Das Entscheidende:
Wenn die Lebensmittel passen, liefern sie automatisch die richtigen Mikronährstoffe.
Ganz ohne komplizierte Supplement-Strategien.

Die Kombination aus:

  • passenden Makronährstoffen
  • individuell stimmigen Mikronährstoffen

führt zu einer tiefen inneren Sättigung, stabilisiert den Zuckerstoffwechsel
und nimmt vielen Folgeerkrankungen den Nährboden.

Häufig verschwinden Symptome, die zuvor als „unerklärlich“ galten.

 

3. Warum Vorlieben oft kein Zufall sind

Der Körper verfügt über ein erstaunlich klares Feedback-System.

Fehlt etwas, meldet er sich mit Gelüsten.
Stimmt die Versorgung, entsteht Ruhe.

Darum haben wir oft Lust auf genau das, was wir brauchen.

  • Menschen, die Fleisch benötigen, träumen nach langer vegetarischer oder veganer Ernährung davon.
  • Wer Brokkoli instinktiv ablehnt, bekommt als bestimmter Stoffwechseltyp daraus schlicht nicht die passenden Nährstoffe.

Vorlieben sind kein Zufall. Sie sind ein Signal des Stoffwechsels.

 

4. Wenn Symptome keine Schwäche sind – sondern ein Hinweis

Essanfälle, Heißhunger oder vermeintliche „Essstörungen“ sind keine Charakterschwäche.

Unsere Erfahrung zeigt:
Sobald die Zellen wirklich versorgt sind,
werden diese Muster deutlich schwächer – oder verschwinden ganz.

Darum ist unsere Vorgehensweise klar:

  1. Ernährung passend zum Stoffwechseltyp einstellen
  2. prüfen, ob Zellen alles bekommen, was sie brauchen
  3. erst dann weiterführende Themen betrachten

Für viele ist das zutiefst entlastend.
Denn plötzlich wird klar:

„Mit mir stimmt alles. Meine Zellen hatten einfach nicht alles, was sie brauchen.“

 

5. Praxis schlägt Theorie

Wir arbeiten nicht mit Trends oder Dogmen,
sondern mit langjähriger Erfahrung aus tausenden Beratungen in der Praxis.

Unsere Kombination aus Stoffwechseltypen und TCM hat sich bewährt:

  • Symptome genau erfassen
  • Ernährung individuell anpassen
  • Veränderungen messbar vergleichen

Die Ergebnisse zeigen sich nicht nur subjektiv –
sondern auch objektiv, unter anderem im Zucker- und Leberstoffwechsel.

Die laufende Qiboli-Studie bestätigt diese Beobachtungen eindrucksvoll.

(Link zur Vorab-Auswertung)

 

6. Für wen dieser Weg besonders wertvoll ist

Für Endkund:innen

  • „Ich lebe gesund – und fühle mich trotzdem nicht wohl“
  • ärztlich gesund, innerlich erschöpft

 

Für Gesundheitsfachleute

  • Ärzt:innen, Therapeut:innen, Coaches, Berater:innen
  • wenn trotz guter Arbeit die Ergebnisse stagnieren
  • als wirkungsvoller, ergänzender Baustein in der Praxis

7. Ausblick & Einladung

 

8. Warum mir dieses Thema so am Herzen liegt

Schon als Kind reagierte ich extrem empfindlich auf Essen.
Ich war leistungsfähig – und gleichzeitig ständig im Unterzucker.

Die Liste meiner Symptome war lang:

  • ständiges Naschen
  • Migräne
  • Stimmungsschwankungen
  • Hautprobleme
  • innere Unruhe
  • abendliches Kribbeln in den Beinen

Die Ärzte sagten: „Sie sind gesund.“
Ich fühlte mich alles andere als gesund.

Erst durch die Kombination aus TCM-Ernährung und Stoffwechseltypen verstand ich:
Ich hatte mich jahrelang gesund ernährt – aber nicht passend zu mir.

Mit der Umstellung verschwanden die Symptome.
Bis heute sind auch meine Zähne stabil.

Dieses Wissen gebe ich weiter.
Weil es Leben verändert.

 

Ausbildung zum Qiboli Ernährungs-Practitioner

Seit 2005 unterrichte ich dieses Wissen – heute getragen von Praxis, Erfahrung und Studienergebnissen.
Wer lernen möchte, Stoffwechseltypen sicher zu erkennen und Ernährung wirklich individuell zusammenzustellen, findet bei Qiboli nicht nur Wissen, sondern Begleitung, Umsetzung und echte Wirksamkeit – für sich selbst und für die eigene Praxis.